Einer Untersuchung vom Massachusetts General Hospital Boston zufolge ist es dringend anzuraten, Patientinnen mit Anorexia nervosa von Anfang an klinisch zu überwachen um Spätfolgen zu vermeiden bzw. möglichst gering zu halten.
Klibanski und ihre Kollegen vom Massachusetts General Hospital Boston verglichen 60 an Anorexia nervosa erkrankte junge Mädchen und 58 gesunde Mädchen hinsichtlich Pulsfrequenz, Blutdruck, roter und weißer Blutkörperchen, Knochenalter, Knochendichte, Östrogen- und anderer Hormonspiegel.
Dabei stellten sie u.a. fest, dass die Mädchen mit Anorexie ihre Menstruation vergleichsweise später bekamen als der Durchschnitt der weißen Amerikanerinnen, dass damit einhergehend das Knochenalter niedriger als das tatsächliche Lebensalter ist, parallel dazu viele der betroffenen Mädchen einen Knochendichteverlust insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule aufwiesen.
Aufgrund dieser Ergebnisse hält Dr. Anne Klibanski Früherkennung, Screening und Intervention bei Mädchen mit Anorexia nervosa für zwingend notwendig um med. Komplikationen zu vermeiden oder möglichst gering zu halten.
Näheres dazu in der Dezemberausgabe der "Pediatrics"





