Sehr häufig gehen Essstörungen mit einem negativen Bild des eigenen Körpers einher.
Untersuchungen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum ergaben, dass betroffene Frauen das verschobene negative Körperbild durch gezieltes Training zumindest teilweise korrigieren können. Dies kann einen ersten wichtigen Grundstein zur Überwindung der Essstörung bedeuten. Über das Training berichteten wir bereits an anderer Stelle auf den Nachrichtenseiten von Magersucht-Online.
Motiviert durch die positiven Ergebnisse wird das Gruppentraining für Frauen mit Essstörungen an der Poliklinischen Institutsambulanz der Mainzer Universität sowie an der Universität Bochum nun als dauerhaftes Angebot eingerichtet.
Das Training soll Betroffenen helfen, sich ihrem Körper wieder anzunähern. "Durch praktische Übungen wie beispielsweise die Konfrontation mit der eigenen Figur per Video und Spiegel sollen die Frauen wieder zu einer realistischeren und positiveren Einschätzung ihres eigenen Körpers kommen", erklärt die Leiterin des Essstörungsschwerpunkts der Poliklinischen Institutsambulanz, Hochschulambulanz für Forschung und Lehre, Dr. Tanja Legenbauer.
Weitere Informationen zum Training und zu den genauen Ergebnissen der Studie finden Sie bei uni-protokolle.de.
Kontakt und Informationen:
Dr. Tanja Legenbauer
Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. 06131 39-22442
Fax 06131-3934623
eMail: legenbau@uni-mainz.de
Dr. Silja Vocks
Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie
Ruhr-Universität Bochum
Tel. 0234 3223106
Fax 0234 3214304
eMail: vocks@kli.psy.ruhr-uni-bochum.de





