Kritik an den möglicherweise zu strikten Diagnosekriterien für Patienten mit Magersucht und Bulimie äußern Forscher der Stanford University School of Medicine und Lucile Packard Children´s Hospital. Sie fordern eine Überarbeitung der Diagnosekriterien für Essstörungen.
Patienten, die nicht alle Symptome einer Essstörung aufweisen, erhalten laut einer aktuellen Studie der US Forscher häufig die Diagnose "Eating Disorder Not Otherwise Specified" (EDNOS). Trotz ernsthafter Erkrankung gewinnen diese Patienten den Eindruck, dass ihre Probleme nicht bedenklich sind, und erhalten keine angemessene Therapie. Das betrifft unter anderem Patienten, die an einer Mischform von Anorexia nervosa und Bulimie leiden, Betroffene, die zwar alle Kriterien einer Magersucht erfüllen, aber noch ihre Menstruation bekommen oder Frauen, die sehr schnell sehr viel abnahmen, aber (noch) kein Untergewicht haben.Der Focus berichtet über die Studie.





