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Information und Kommunikation bei Essstörungen

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Verherrlichung von Essstörungen im Internet nimmt weiter zu

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Laut jugendschutz.net gibt es immer mehr Internetportale mit essstörungsverherrlichenden Inhalten, häufig werden die Inhalte auch über Soziale Netzwerke verbreitet.

Im Jahr 2009 sichtete jugendschutz.net 328 Internetangebote mit Inhalten, die Essstörungen wie Magersucht und Bulimie verherrlichen, 2008 waren es 250 Seiten mit entsprechenden Inhalten. Diese Zahlen nennen die Aachener Nachrichten in einem aktuellen Artikel. Die Inhalte werden vermehrt auch über Soziale Netzwerke vertrieben.

Die rheinland-pfälzische Jugendministerin Doris Ahnen (SPD) appelliert als Reaktion auf die aktuell veröffentlichten Zahlen vor allem an die Betreiber der Netzwerke, ihrer Verantwortung für den Jugendschutz stärker wahrzunehmen und Risiken auf ihren Plattformen nachhaltig zu reduzieren.

Eine erste Präventsionsmaßnahme des Mainzer Ministeriums bildet ein in Kürze erscheinendes Faltblatt "Sicher vernetzt ­ Kinder und Jugendliche in Internet-Communitys". Das Faltblatt wurde gemeinsam mit jugendschutz.net erstellt. Jugendschutz.net aktualisierte außerdem bereits im Vorjahr die Broschüre "Chatten ohne Risiko", worin erstmals auch die Sicherheit von Sozialen Netzwerken bewertet wird (Informationen zur Broschüre finden Sie auf den Seiten von jugendschutz.net).

Auch die Allgemeine Zeitung berichtet in einem Artikel über Jugendschutz im Web.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 18:37 Uhr  

Kommentare 

 
0 # Miriam 2010-06-07 08:09
Weitere Artikel zum Thema finden Sie auch auf
heise.de, in der Süddeutschen Zeitung, der Abendzeitung und auf oberpfalznetz.de.
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