Eine neue Broschüre und ein umfangreiches Handbuch für Experten sollen aktuelle Informationen und Hilfen für Betroffene und deren Angehörige in Stadt und Landkreis Fürth bieten.
Hinter dem Informationsprojekt stehen die Psychosoziale Beratungsstelle des Caritasverbandes, die Sozialpädagogischen Dienste im Gesundheitsamt des Landratsamtes und der Sozialpsychiatrische Dienst des Bezirks Mittelfranken.
Die Broschüre ist nach den hauptsächlich vorkommenden Krankheitsbildern gegliedert: anorektische und bulimische Essstörung, Binge-Eating-Störung und atypische Varianten.
Das Handbuch listet pro Erkrankungstyp rund 25 Anlaufstellen für Hilfesuchende auf - vom Facharzt bis zur Selbsthilfegruppe, vom auf Elternberatung und Prävention spezialisierten Sozialpädagogen bis zur Psychotherapeutin. Dabei sind in sehr übersichtlicher Form Ansprechpartner, Öffnungszeiten und Telefonnummern aufgelistet, so dass die Such nach einem bestimmten Angebot auch in der Druckversion schnell vonstatten geht. Mittelfristig soll eine Internet-Version des Nachschlagewerkes folgen.
Vom 22. bis zum 30. November ist im Helene-Lange-Gymnasium eine Ausstellung über Essstörungen zu sehen, die sich nicht nur an Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe wendet, sondern auch an Angehörige und Multiplikatoren wie Berater und Fachkräfte aus Medizin und Pflege.
Die Fürther Nachrichten berichten ausführlich.





