Am Aarhus Universitätsklinikum in Dänemark wurden im Rahmen einer Studie gesunde Frauen und Frauen mit einer Essstörung in ihrer Lebensgeschichte während der Schwangerschaft beobachtet und verglichen.
Laut einem Artikel im "American Journal of Obstetrics and Gynecology" fanden Forscher heraus, dass Frauen mit einer Essstörung in der Krankengeschichte ein 70 bis 80% höheres Risiko für eine Frühgeburt oder ein untergewichtiges Kind haben als gesunde Frauen. Dabei sei nicht von Bedeutung, ob die essgestörten Frauen in den 8 Jahren vor der Empfängnis oder früher in Behandlung gewesen seien oder nicht.
Gewichtskontrollierendes Verhalten, Unterernährung der Mutter, exzessiver Gebrauch von Appetitzüglern, Abführ- und Entwässerungsmitteln könne zum gestörten Wachstum des Föten beitragen. Daher halten die Forscher es für dringend notwendig für Frauen mit Essstörungen häufige (pränatale) Betreuung anzubieten.
Mehr dazu lesen Sie im American Journal of Obstetrics and Gynecology .





