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Gefahren krankheitsverherrlichender Internetforen

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Jan Nedoschill, Gründer von Hungrig-Online, äussert sich zur Gefahr Magersucht-verherrlichender Foren. Magersucht und Bulimie sind schwerer Krankheiten und kein Diätrezept, viele Betroffene begreifen ihre Krankheit jedoch als "lifestyle".

Jan Nedoschill, Oberarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Erlangen und Gründer von Hungrig-Online, warnt: "Die Anonymität des Internets wird hier missbraucht, um eine Scheinwelt zu erschaffen." Hungrig-Online ist eine virtuelle Selbsthilfe-Plattform, die Hilfestellungen aus der Krankheit heraus bietet. "Die Medaille hat zwei Seiten: Wir von Hungrig-Online kommen über die Anonymität des Internets an Mädchen ran, die noch nicht bereit sind für eine richtige Therapie, aber sich anonym schon mal mit der Krankheit konfrontieren." Die andere Seite stehen krankheitsverherrlichende sogenannte "Pro-Ana-Foren", in denen sich Betroffene gegenseitig zum Hungern anstacheln.

Den vollständigen Artikel lesen Sie im Kölner Stadt-Anzeiger.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 07. November 2010 um 16:33 Uhr