Hungrig-Online

Information und Kommunikation bei Essstörungen

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Klarnamen im Internet?

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In der Sendung "Hintergrund Politik" des Deutschlandfunk wird über Für und Wider der Forderung, im Internet Pseudonyme durch Klarnamen zu ersetzen, diskutiert.

Vor allem Politiker haben in den vergangenen Monaten wiederholt laut darüber nachgedacht, die Verwendung von Klarnamen im Internet obligatorisch zu machen. In diesem Zusammenhang zeigt die Sendung "Klarnamen und Pseudonyme im Internet" auch auf, was ein Klarnamenzwang für diejenigen bedeuten würde, die im Internet Diskussions- und Beratungsangebote für Essgestörte anbieten.

Die Kommunikationsangebote des Hungrig-Online e.V. sind ein Beispiel dafür, dass es im Internet Kommunikationsorte gibt, für die das Recht, Pseudonyme verwenden zu dürfen, essentiell sind. Unsere langjährige Erfahrung zeigt uns, dass die Anonymität des Internets wichtig ist, die Hemmschwelle über die Erkrankung zu reden herabsetzt. Häufig ist das Internet der erste Ort, an dem sich Betroffene ihre Essstörung eingestehen und darüber reden, da ihnen die Anonymität den nötigen Schutz für diesen Schritt bieten kann.

Nicole Schuster, Mitarbeiterin des Hungrig-Online e.V. ist in der Diskussionsrunde zu Gast, und berichtet über ihre Erfahrungen zum Thema im Kontext der Online Selbsthilfe bei Essstörungen.

Die Sendung wird am 2. Oktober, 18.40-19.00 Uhr, als "Hintergrund Politik" ausgestrahlt werden. Das Sendemanuskript kann nach der Ausstrahlung hier gefunden werden.

Sie können die Sendung hier als Audio-Link (flash) oder im mp3-Format nachhören.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. Oktober 2011 um 07:13 Uhr  


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