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Studie zum Umgang Übergewichtiger mit Stigmatisierung und Ausgrenzung

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Online-Befragung zu Erfahrungen mit Stigmatisierung und Ausgrenzung bei Übergewichtigen, mögliche psychische Folgen und Einflussfaktoren auf den Umgang mit Stigmatisierungserfahrungen.

Übergewicht und Adipositas ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend zu einem weltweiten gesundheitlichen Problem geworden und die Prävalenz Übergewichtiger steigt in vielen Nationen noch weiter an. Die WHO beschreibt diese Entwicklung bereits als "globale Epidemie". Allein in Deutschland sind nach dem letzten Bundesgesundheitssurvey aus dem Jahr 2003 circa 50% der Frauen und 70% der Männer übergewichtig oder adipös. Besonders im Kindes-und Jugendalter sind die Zahlen dramatisch gestiegen: unter Jugendlichen hat sich der Anteil Übergewichtiger fast verdoppelt, der Anteil Adipöser verdreifacht. Damit gehören die Deutschen inzwischen mit zu den dicksten Menschen Europas.

In zahlreichen wissenschaftlichen Studien der vergangenen Jahre konnte nachgewiesen werden, dass Übergewichtige nicht nur unter gesundheitlichen Folgen ihres Übergewichts leiden, sondern auch von psychologischen Folgen betroffen sein können. Der aktuelle Stand der Forschung zeigt auch, dass neben dem Körperbild die Erfahrung und der Umgang mit Stigmatisierung, Diskriminierung und Ausgrenzung eine entscheidende Rolle spielen. Hierzu gibt es jedoch noch kaum Untersuchungen im deutschsprachigen Raum.

Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Bernhard Strauß des Instituts für psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Jena soll daher nun erstmalig eine deutsche Studie zum Umgang mit Stigmatisierung und Zurückweisung durchgeführt werden, für die wir eine große Anzahl normal-und übergewichtiger Teilnehmer zwischen 18 und 65 Jahren benötigen. Ziel des Projektes ist es, die Frage zu klären, ob Übergewichtige, welche im Alltag häufiger mit Stigmatisierung und Zurückweisung konfrontiert sind, unterschiedlich mit diesen Erfahrungen umgehen, durch welche Faktoren der Umgang beeinflusst wird (z.B. das Bedürfnis nach Nähe und Distanz, die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper, die Art der Erfahrung von Stigmatisierung und Diskriminierung) und ob sich dadurch Unterschiede in den psychopathologischen Konsequenzen des Übergewichts und der Zurückweisung erklären lassen. Zum Vergleich sind daher auch dringend normalgewichtige Teilnehmer für diese Studie gesucht. Die Ergebnisse dieser Studie könnten letztendlich einen wichtigen Beitrag zur besseren psychologischen Betreuung von Übergewichtigen leisten.

Wir wären Ihnen ausgesprochen dankbar, wenn Sie sich 10-15 Minuten Zeit nehmen würden und unseren Fragebogen ausfüllen und damit diese wichtige Studie unterstützen würden. Als Dankeschön für die Teilnahme an unserer Befragung verlosen wir unter allen Teilnehmern Cinestar-Kinogutscheine!

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Stefanie Günther

Betreuer: Prof. Dr. Bernhard Strauß
Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie
Stoystraße 3; 07740 Jena

Ansprechpartnerin im Projekt "Stigmatisierung bei Übergewicht": Stefanie Günther
E-Mail: st.guenther@uni-jena.de

 


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