Was hilft besser gegen unkontrollierbare Essanfälle (Binge Eating): Internet- oder ambulante Einzeltherapie?
Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg sucht noch Studienteilnehmer. Erst kommt der Heißhunger, dann Scham und Ekel: Wer an einer sogenannten Binge-Eating-Störung leidet, wird häufig von regelrechten Essanfällen heimgesucht, die er nicht stoppen kann. Die Betroffenen nehmen stetig zu. Hilfe bietet die Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg aktuell im Rahmen einer bundesweiten Studie an. Ziel der Studie ist es, die Wirksamkeit einer neuen Internet-Therapie im Vergleich zur gängigen ambulanten Einzeltherapie zu prüfen. Es werden noch Studienteilnehmer gesucht.
Teilnehmen können Übergewichtige mit einem Body-Mass-Index zwischen 27 und 40 kg/m², die unter häufigen Essanfällen leiden. Nach einer ausführlichen Untersuchung werden die Patienten zufällig einer der beiden Behandlungsformen zugeteilt. Beide Therapien dauern vier Monate und gelten dann als erfolgreich, wenn die Betroffenen gelernt haben, Essanfälle zu vermeiden und nicht weiter zunehmen. Es handelt sich nicht um Programme zur Gewichtsreduktion.
Interessenten ab 18 Jahren wenden sich bitte an die Universitätsklinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik Heidelberg, Tel.: 06221/56 37 619 (zwischen 9 und 12 Uhr) oder per E-Mail an elisabeth.haefeli@med.uni-heidelberg.de.
Weitere Informationen über die Klinik im Internet www.klinikum.uni-heidelberg.de. Weitere Informationen zur multizentrischen INTERBED Studie finden Sie auch in unserem Nachrichten-Archiv.
Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie auf www.uni-protokolle.de.





