Medizinische Universitätsklinik Heidelberg sucht Studienteilnehmerinnen für neues Behandlungsprogramm.
Ein neues Therapiekonzept für Magersüchtige haben Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg entwickelt: Ein systematisches Training in flexiblem Verhalten soll die Voraussetzungen dafür schaffen, die schädlichen Essgewohnheiten zu überwinden. Die Therapie wird ab sofort im Rahmen einer Studie angeboten; dafür werden noch Studienteilnehmerinnen im Alter zwischen zwölf und 65 Jahren gesucht.
Magersüchtige Patienten schränken ihre Nahrungszufuhr extrem ein, was zur lebensgefährlichen Abmagerung führen kann. Häufig sind sie nicht in der Lage, ihr Verhalten zu ändern, selbst wenn sie dies wollen. Das neue Behandlungsprogramm soll Betroffenen die Verhaltensänderung erleichtern.
Das Training besteht aus insgesamt 30 Einheiten in einem Zeitraum von ca. einem Monat und ist sehr spielerisch gestaltet: In neun Treffen mit einem Trainer und ansonsten daheim am Computer üben die Teilnehmerinnen zuvor erlernte Verhaltensweisen, z.B. das Lösen leichter Aufgaben nach einem bestimmten Muster, kurzfristig abzuändern. Jede Einheit dauert ca. 50 Minuten. Ausführliche Informationen zur Studie finden Sie hier (Quelle).
Interessenten wenden sich bitte an Katrin Ingenerf (Tel.: 06221 / 56 37401, E-Mail: katrin.ingenerf@med.uni-heidelberg.de) oder Timo Brockmeyer (Tel.: 06221 / 56 37153, E-Mail: timo.brockmeyer@med.uni-heidelberg.de), Universitätsklinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik Heidelberg. Die Teilnehmerinnen erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung.





