Studie der medizinischen Universitätsklinik Heidelberg zu Binge-Eating-Disorder und Bulimie.
Unter Binge-Eating-Disorder leiden etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland - beinahe ebenso viele wie an Bulimie. Doch im Gegensatz zu Bulimie ist die Binge-Eating-Störung weitaus unbekannter. Als psychische Erkrankung wurde sie erst im Jahr 1994 benannt - und ist seitdem kaum erforscht worden. Zwar gibt es Zahlen, die belegen, dass Fettleibige besonders betroffen sind. Ebenso Menschen, die schon als Kind mit Gewichtsproblemen zu kämpfen oder sich falsch ernährt hatten. Doch unklar ist, ob die Krankheit, die im Volksmund als Ess-Sucht bezeichnet wird, auch tatsächlich mit einer Suchterkrankung vergleichbar ist.
Aufschlüsse darüber soll eine Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg geben. In dieser untersuchen Mediziner und Psychologen die Vorgänge im Gehirn, die das gestörte Essverhalten steuern - sowohl bei Binge-Eating-Betroffenen als auch solchen, die an Bulimie leiden.
Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg sucht für ihre Studie noch volljährige Betroffene der Krankheiten Bulimia nervosa oder Binge-Eating-Störung, die seit mindestens drei Monaten unter ein bis zwei Essanfällen pro Woche leiden. Ansprechpartnerin ist Mandy Skunde, Telefon 06221/ 5638283. Die Patientendaten werden anonymisiert.
Die Stuttgarter Nachrichten berichten ausführlich über die Studie: www.stuttgarter-nachrichten.de (Quelle).
Weitere Informationen zu Binge-Eating finden Sie auf unseren Informationsseiten www.binge-eating-online.de.





