In dieser durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Psychotherapiestudie soll erstmalig die Wirksamkeit zweier spezifischer Psychotherapieverfahren mit der bisher üblichen Standardbehandlung verglichen werden. Bei den angewendeten psychotherapeutischen Verfahren handelt es sich einerseits um einen psychodynamisch, andererseits um einen verhaltenstherapeutisch orientierten Ansatz. Beide wurden nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen speziell für das Störungsbild der Anorexia nervosa weiterentwickelt und erfolgen jeweils nach Manual.
Aus aktuellen Untersuchungen gibt es Hinweise, dass spezifische Psychotherapieverfahren günstigere Erkrankungsverläufe und Therapieergebnisse erwarten lassen. Um dies zu überprüfen, werden die Teilnehmerinnen nach umfangreicher Diagnostik einer der spezifischen Psychotherapieverfahren oder der Standardbehandlung zugewiesen. Bei einer Zuweisung zu einem der spezifischen Psychotherapieansätze beinhaltet die Studienteilnahme 40 Stunden ambulante Einzeltherapie in einem Zeitraum von 10 Monaten. Zusätzlich finden vier diagnostische Termine statt.
Teilnehmen an der Studie können:
- Frauen ab 18 Jahren,
- die an Anorexia nervosa erkrankt sind
- und einen BMI zwischen 15 und 18,5 aufweisen.
Notiz (22.02.2011): Die Studie ist inzwischen abgeschlossen. Es werden keine weiteren Teilnehmer mehr gesucht.





