Rebecca Sampson fotografierte für ihre Abschlussarbeit Menschen mit Essgstörungen, und gewann damit einen angesehenen Fotowettbewerb.
Als ehemals selbst Betroffene empfand Rebecca Sampson die Berichterstattung zum Thema Essstörungen oft als sehr einseitig, zu sehr auf den Körper fixiert. "Dabei ist der Körper lediglich das Schlachtfeld, also der Austragungsort, seelischer Konflikte.", so die Fotografin.
In ihrer Abschlussarbeit "Aussehnsucht" porträtiert sie Menschen mit Essstörungen. Ihr Ziel ist es, mit ihrer Arbeit einen tieferen Einblick in die Welt hinter der allgemein bekannten Fassade - hinter die Körper und Gesichter der Betroffenen - zu ermöglichen. In einem Interview mit Spiegel-Online (Quelle) berichtet sie über ihre Erfahrungen und Gedanken zum ausgezeichneten Fotoprojekt.
Rebecca Sampson, 26, ist eine der Preisträgerinnen von "Gute Aussichten - Junge deutsche Fotografie", einem der bedeutendsten Wettbewerbe für junge Fotografen. Sie hat die Ostkreuzschule für Fotografie besucht und arbeitet heute als freie Fotografin in Berlin. Ihre Abschlussarbeit "Aussehnsucht" ist noch bis zum 27. Februar in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen. Danach zieht die Ausstellung weiter nach Stuttgart und Washington DC.
Homepage der Fotografin: www.rebeccasampson.com





