Der InfoDienst der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weist auf folgende Veranstaltungen hin: "Fachtagung 'Jungen & Risiko' Alkohol- und Tabakkonsum, Muskelsucht und Hungerwahn" am 13.10.2011 in Oldenburg und "Fachtagung 'Mädchen & Risiko' Alkohol- und Tabakkonsum, Selbstverletzungen und Diäterfahrung" am 02.11.2011 in Hannover.
Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen veranstaltet am 13.10.2011 in Oldenburg die Fachtagung "'Jungen & Risiko' Alkohol- und Tabakkonsum, Muskelsucht und Hungerwahn". Aus der Beschreibung:
Die Suche nach dem Kick, nach Grenzüberschreitung und Nervenkitzel ist für viele Jugendliche in der Pubertät für die Identitätsfindung von Bedeutung. Kritisch wird es erst, wenn sich Mädchen und Jungen ernsthaft selbst gefährden, denn die Übergänge von normalem zu krankhaftem Risikoverhalte sind fließend. Während der Alkohol- und Tabakkonsum in den letzten Jahren bei Mädchen und Jungen insgesamt zwar zurückgegangen ist, gibt es eine kleine Gruppe männlicher Jugendlicher, oft aus einem belasteten Lebensumfeld, die exzessiv konsumieren. Diese Risikogruppe benötigt ebenso gezielte Angebote wie die überwiegend jungen Männer, die für einen muskulösen Traumbody hungern, hart trainieren und Nahrungsergänzungs- oder gar Dopingmittel nehmen.
Die Fachtagung informiert über jungenspezifische Risikoverhaltensweisen und zeigt praktische Beispiele für die Prävention auf.
Am 02.11.2011 verstaltet die Landesstelle dann in Hannover die Fachtagung "'Mädchen & Risiko' Alkohol- und Tabakkonsum, Selbstverletzungen und Diäterfahrung". Aus der Beschreibung:
Das Gleiche ist nicht dasselbe: Exzessiver Alkohol- und Tabakkonsum von Mädchen hat oftmals eine völlig andere Funktion als bei Jungen. Diese Unterschiede herauszufinden ist Voraussetzung für eine adäquate geschlechtergerechte Prävention, die Risikoverhalten reduzieren soll. Neben riskantem Konsum von Alkohol und Zigaretten besonders bei Mädchen ab 12 Jahren greift die Fachtagung im Hinblick auf weibliche Jugendliche und junge Frauen auch die Themen Selbstverletzungen, die häufig mit Depression und sozialer Isolation einhergehen und kalorienreduzierte Diäten auf, die den Einstieg in eine Essstörung begünstigen können. Präventionsansätze werden vorgestellt.





