Eine Uraufführung von neuesschauspielkoeln schildert den Tagesablauf einer jungen Frau mit Essstörung.
In ihrem Monolog "Fressen Lieben Kotzen" beschreibt die Autorin Cornelia Gellrich eindrucksvoll Magersucht und Bulimie.
Unter der Regie von Stefan Krause erlebt die Schauspielerin Dijana Grilc einen Tagesablauf mit allen Höhen und Tiefen der Krankheit.
Das Nicht-Aufstehen-Wollen, das Sich-Hassen, weil da irgendwo an dem verdammten Körper noch ein verfluchtes Gramm Fett sein könnte, weil auf der Waage keine vier vorne steht. Ohne jede Sentimentalität wird das absurde Empfinden und Leiden beschrieben. Sich zu dick zu finden, obwohl man dünn ist. Und sich dann selbst zu foltern durch Hungern, durch terroristische Selbstüberwachung. Das Thema Essstörung ist nicht nur eine höchst persönliche Angelegenheit der Erkrankten, sondern auch ein gesellschaftliches Problem. Das Neue Schauspiel Köln sucht Partner für Aufführungen im gesamten Bundesgebiet. In diesem Rahmen sollen auch von Fachpersonal begleitete Diskussionen angeboten werden. Wir arbeiten dafür intensiv mit Selbsthilfegruppen und therapeutischen Einrichtungen zusammen. Auch Schulen als Aufführungsort werden einbezogen.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Krause
Weitere Informationen zum Stück FRESSEN LIEBEN KOTZEN, sowie Stimmen zur Premiere lesen sie in Artikeln aus unserem Nachrichtenarchiv.
Am Sonntag, 12. Oktober um 20:00h, ist die nächste Vorstellung von: FRESSEN LIEBEN KOTZEN
Wo? Arkadas Theater/Bühne der Kulturen, Platenstraße 32, 50825 Köln, Karten unter 0221-9559510. Weitere Termine,
sowie Sondervorstellungen auf Anfrage.
Kontakt: kontakt@neues-schauspiel-koeln.de, Stefan Krause, 0177-7922699





