Zur Entspannung kann man Verfahren wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung ausprobieren. Kurse werden günstig in Volkshochschulen angeboten; auch einzelne Gesundheitszentren und psychologische Praxen haben Gruppenangebote oder bieten Einzelunterweisung in der Entspannung.
Bei Schlafstörungen empfehlen sich Maßnahmen der Schlafhygiene. Unter dem Begriff Schlafhygiene versteht man alle Umstände, Verhaltensweisen und Maßnahmen, die einen guten und erholsamen Schlaf bewirken.Regeln zur Schlafhygiene (Hajak, Ruether, 1998):
- Gehen Sie jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie morgens pünktlich auf, auch wenn Sie müde sind. Bleiben Sie nicht länger als notwendig im Bett, d.h. liegen Sie nicht wach im Bett herum.
- Tagsüber zu schlafen ist verboten.
- Gestalten Sie Ihr Schlafzimmer so angenehm und gemütlich wie möglich.
- Das Bett soll dem Schlafen und der Liebe vorbehalten sein. Lesen, Fernsehen, Streiten, Lernen, Geschäftsunterlagen durchsehen und ähnliches sollte man im Bett vermeiden.
- Ein leichtverdauliches Abendessen ist schwer verdaulichen Speisen vorzuziehen.
- Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Cola sollten nach 17 Uhr nicht mehr getrunken werden.
- Abendlicher Alkoholgenuss ist verboten, Nikotingenuss sollte so weit wie möglich eingeschränkt werden.
- Körperliches Training sollte ein Teil des Lebens werden.
- Tun Sie am Abend das, was Sie entspannt. Aufregende Tätigkeiten oder solche, die an die Probleme des Tages erinnern, sollten vermieden werden.
- Stellen Sie Ihr Leben gerade in denjenigen Punkten um, wo Sie am weitesten von den Empfehlungen abweichen.





