Benzodiazepine sollten langsam ausgeschlichen werden, d.h. die Dosis sollte Zug um Zug verringert werden. Im Gegensatz zum Alkohol-Entzug, der in der Regel nach 14 Tagen beendet ist, dauert der Benzodiazepin-Entzug oft Wochen bis Monate. Befindlichkeitsstörungen finden sich auch noch nach Jahren der Abstinenz.
Zu den leichteren Entzugssymptomen gehören: Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit, Gereiztheit, Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen und Zittern.
Schwere Entzugssymptomee sind: Krampfanfälle, Verwirrtheit, verzerrte Wahrnehmung, Lichtscheu, Muskelzittern, Entzugspsychosen oder delirartige Zustände. Krampfanfälle können gerade bei abruptem Absetzen auftreten. Sollte ein abruptes Absetzen nicht zu umgehen sein, sollte deshalb eine medikamentöse Epilepsieprophylaxe durchgeführt werden.





