Bei einer Blutuntersuchung wird überprüft, ob dein Blutbild in Ordnung ist. Es gibt unterschiedliche Parameter, die dabei bestimmt werden können.
Anhand der Blutkörperchen (weisse, rote und Thrombozyten) kann man erkennen, ob deine Blutbildung im Knochenmark funktioniert bzw. die Baustoffe, die dazu gebraucht werden vorhanden sind. Ein erniedrigter Hämoglobinwert, der rote Blutfarbstoff, kann zum Beispiel einen Eisenmangel wiederspiegeln. Dies trifft bei Frauen relativ häufig auf.
Zusätzlich können die Elektrolyte (z. B. Kalium, Natrium, Chlorid) bestimmt werden. Die Elektrolyte sind besonders wichtig zur Aufrechterhaltung der organischen Funktionen des menschlichen Körpers. Geringe Abweichungen können fatale Folgen haben (z. B. Herzrhythmusstörungen bei erniedrigten Kaliumwerten).
Desweiteren können einzelne Enzyme im Blut nachgewiesen werden, die die Funktionstüchtigkeit einzelner Organe wiederspiegeln können: z. B. die Transaminasen als Indikatoren für die Leberfunktion, die Amylase für die Bauchspeicheldrüsenfunktion, Kreatinin und Harnstoff für die Nierenfunktion.
Ausserdem gibt es noch die Hormone, die in den unterschiedlichen Drüsen gebildet werden. Oft werden die Schilddrüsenparameter bestimmt um eine Unter- bzw. Überfunktion ausschliessen zu können.
Anhand der unterschiedlichen Werte des Blutbildes kann der Arzt Auffälligkeiten erkennen und lokalisieren. Wenn das der Fall sein sollte, kann er so schnell eine Therapie für das Problem einleiten und so durch Früherkennung weiter Folgeschäden verhindern.





