Am Aufnahmetag erfolgt in der Regel ein kurzer Bürokratieakt. Vorhandene Akten werden überprüft und um einige Angaben erweitert. Dann folgen eine ausführliche körperliche Untersuchung, ein Aufnahmegespräch mit einer Ärztin oder Psychologin bzw. der Bezugsperson.
Hier werden oft schon wesentliche Ziele der Therapie festgelegt und ein Therapieplan erstellt, die Indikation der Aufnahme besprochen und eventuell Therapieverträge abgeschlossen, in denen sich die Patientin von destruktiven Verhaltensmustern distanziert. Es wird einem die Klinik gezeigt, was man wo findet, und das Pflegepersonal vorgestellt. Insgesamt kann der Anreisetag als sehr stressig erlebt werden, weil alles neu ist und viele Termine anstehen, das ist aber verständlich und es bleibt noch genug Zeit, sich an alles zu gewöhnen.
Häufig finden in der ersten Aufenthaltswoche Einführungsveranstaltungen statt, an denen teilgenommen werden muss, um an den einzelnen Therapien teilnehmen zu können. Hierzu gehören zum Beispiel Einführungen in die Kunsttherapie, Einführung in Musiktherapie und ähnliches.





