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Gibt es Spätschäden bei Neuroleptika?

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Bei bis zu 20% der Patienten, die langfristig (d.h. länger als sechs Monate) mit klassischen hochpotenten Neuroleptika behandelt wurden, treten Spätdyskinesien auf. Seltener kommt es zu Spätdyskinesien nach einer Langzeitbehandlung mit atypischen Neuroleptika. Spätdyskinesien sind gekennzeichnet durch überschießende, unwillkürliche Bewegungen, wie zum Beispiel wiederholtes Herausstrecken der Zunge oder ständiges Kreisen der Zunge im Mund. Spätdyskinesien sind irreversibel, daher sollte vorsorglich versucht werden, Neuroleptika so niedrig, so kurz und so niederpotent wie möglich zu medizieren. Leider ist dies in der Praxis nicht immer möglich, wenn der Patient unter starken psychotischen Symptomen leidet.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. April 2010 um 09:25 Uhr  

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  • @ lara: eine magersucht hast du wenn du dir die ga... mehr...
  • Ich finde jeder sollte sich wohl fühlen können. Ic... mehr...